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Da haben die Kinder ein Wörtchen mitzureden

13.11.2017

In der Grundschule Husby bestand schon lange der Wunsch, die Schülermitbestimmung zu institutionalisieren. Mit dem Start des neuen Schuljahres war es dann soweit: Die in den Klassen gewählten Klassensprecher kamen in regelmäßigen zeitlichen Abständen zusammen, um mit Unterstützung der Schulsozialarbeiterin Sandy Golm über in den Klassen vorgetragene Anregungen und Wünsche zu beratschlagen und nach Rücksprache mit den entsprechenden Gremien Entscheidungen zu treffen. Dabei wurde schnell deutlich, dass sich die vorgebrachten Wünsche nicht zu sehr vom Rahmen des Machbaren entfernen sollten, um Berücksichtigung finden zu können. Auf die nähere Bezeichnung so mancher Begehrlichkeit wird an dieser Stelle bewusst verzichtet. Dass es sich aber lohnt, eigene Interessen und Standpunkte sachlich und dialogbereit vorzubringen, konnten die Schulkinder bereits in der ersten Schulversammlung am 06. November erleben.

Hier verkündete der Schülerrat nämlich zur Freude aller, dass der Freundeskreis der Schule seine Unterstützung bei der Einrichtung eines weiteren Sandkastens zugesagt hatte, nachdem die Kinder sich mehr Raum zum Buddeln und Bauen im Sand gewünscht hatten. Spätestens als die Vertreter des Schülerrats noch einmal an allgemeine Regeln des Schullebens, wie das Gehen ( und nicht Rennen ) auf den Fluren erinnerten, wurde deutlich: Hier wird schon einmal für die ( große ) Politik geübt.